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Nach zwei Wochen ist es nun endlich Zeit, Abschied von Rio zu nehmen und ein kleines Abschlusswort zu halten.

Rio, du bist keine Schönheit, doch dein Naturkleid ist unvergleichlich. Du feierst gut und lange, du bist lecker zu Abendstunden und heiß am Tag. Du hast Mut zum Neuen und hälst fest an Altem. Du raubst den Besuchern den Atem und manchmal auch ein paar Euro. Du bist ein Besuch wert und bist wirklich unvergleichlich!!!

Und nun zu 10 Dingen die man wissen sollte, bzw. auf die man vorbereitet sein sollte wenn man nach Rio geht.

  1. Es gibt leider keinen besseren günstigen Kaffee in der Stadt als bei McDonalds.
  2. Metro ist das beste Fortbewegungsmittel der Stadt. Lieber am Anfang eine Prepaidkarte für den ÖPNV nehmen und diese immer wieder aufladen, als immer wieder sich anstellen, die Schlangen sind sehr, sehr lang!!! „Rio Card“ in englisch. Man bezahlt außerdem für eine Fahrt, nicht für die Anzahl der Stationen.
  3. Lapa ist DER Ausgehspot der Stadt
  4. Die „Säfte“ die an jeder Straßenecke angeboten werden, sind Sirups und sind etwa 1:1 gemischt! Unfassbar süß! Allgemein ist in Brasilien ALLES sehr, sehr viel süßer. 0,3l Kaffee kriegt automatisch 2 gehäufte Teelöffel Zucker, falls gewünscht vorher „sem acucar!“ sagen!
  5. An jedem Strandturm gibt es außer Toiletten (0,5€)und Duschen (fast kalt!, 1€) auch Schließfächer – 5R$ für den ganzen Tag, ggf. kann man auch jeder Zeit wieder ran.
  6. Alle Museen haben mind. einen Tag an dem der Eintritt kostenlos ist, aber auch sonst ist der Eintritt kaum höher als 10R$
  7. Hier spricht fast niemand englisch.
  8. Zum Cristo NUR am frühen Morgen gehen (ausser es muss unbedingt der Sonnenuntergang sein). Zuckerhut ähnlich. Bei Museen prüfen ob Online-Ticket-Kauf möglich ist!
  9. Mit Straßenhändlern lässt es sich gut handeln, 10-25% sind meist drin. Bei den häufigen kleinen „Kostproben“ (Kaugummi, Nüsse,..) bestimmt aber mit Respekt ablehnen.
  10. In Kneipen und Bars bezahlt man den Eintritt am Ausgang. Am Anfang kriegt man eine Karte auf der alle Getränke UND der Eintritt vermerkt werden, besser nachfragen als später sich über die hohen Kosten ärgern..

*Anmerkung von Tim: Wenn man nicht auf Frittieres/Überbackenes steht wird’s schwierig an den Strassenständen 😀

Solche Dinge wie: Lieber weiter weg von den Favelas bleiben, Spiegelreflexkamera nicht offen auf dem Hals o.ä. herumtragen, Nachts immer ein Taxi nehmen, keinen teuren Schmuck o.ä. tragen, allgemein nicht auffallen(besonders durch lautes Herumbrüllen auf Nicht-Portugiesisch in Kneipen usw.)versteht sich unserer Meinung nach von alleine 😉

Stadtteile:

Lowbudget: Lapa, Santa Teresa, Gloria, Botafogo

Highbudget: Flamengo, Ipanema, Leme, Leblon und Copacabana

Wir hatten wundervolle zwei Wochen in der brasilianischen Metropole und hatten Spaß! Wenn man Museen- und Architektur-afin ist, wären wohl drei nötig. Wir raten jedem immer nicht unbedingt jeden Tag was zu machen, sondern immer wieder sich ein oder zwei Tage zum „Runterkommen“ einplanen, denn sonst dreht sich schnell der Kopf und es verschwimmt später alles zum großen Brei, gerade auch weil es an jeder Ecke was zu sehen, riechen, hören gibt und Unmengen von Menschen unterwegs sind (besonders zu Olympia).Die Stadt ist sehr laut, das ist auch ein Grund sich mal eine Auszeit zu gönnen. Leider konnten wir keine Wandertouren machen, hörten aber nur positives darüber.

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