Trotz der Ankündigung, dass „gegen 8.30“ ein Kamerateam vorbeischauen will, haben wir natürlich mit brasilianischer Zeitwahrnehmung gerechnet und uns kurz nach 8 zum frühstücken rausgesetzt. Der Kaffee war gerade in der Tasse, als Punkt 8.30 eine Reporterin, Kameramann und Photographin von „RedeGlobo“ auftauchten, dem größten Medienkonzern in Brasilien. Da wir so überrumpelt wurden war leider keine Zeit mehr ordentlich aufzuräumen; Als die Dreharbeiten dann begonnen haben störte das den Kameramann nicht und er hielt kräftig auf das dreckige Geschirr in der Spüle drauf. Fragen wie „Wo kommt ihr her?“ „Seid ihr extra für die Olympia eingereist?“ „Gefällt euch Rio?“ „Was sind eure weitere Pläne?“ und Antworten wurden von einem Mitarbeiter des Parkplatzes übersetzt: viele Szenen und Schwenks 3-4 Mal gedreht und nach ca. 1h folgte die Verabschiedung.

Kaum wieder am Tisch kam ein anderes Team, diesmal vom lokalen Gemeindeblatt „A tribuna“ mit (in Niteroi und Rio) ca 4 Mio. Lesern, nach eigener Angabe 😉 Wieder viele Fotos, viele Fragen, wieder Ungläubigkeit als wir erzählen, dass wie tatsächlich mit Estrellita auf dem Schiff nach Südamerika kamen. Diesmal, da nur Fotos und keine Filmaufnahmen gemacht wurden gings aber schneller.

Zu guter Letzt schlenderten noch die Kollegen von „O Sao Goncalo“ vorbei, das Spiel ging von vorne los. Da wussten wir aber noch nicht dass uns abends noch ein einsamer Schreiber von „uol.com.br“ abpassen würde, der bekanntesten Website Brasiliens. Leider hatten wir für Ihn nicht gerade viel Zeit, da wir zur Olympiafackelübergabe am Niemeyer Haus pünktlich da sein wollten. Kurzerhand haben die Redakteure sich dann eins der besseren Bilder aus unserer Facebook-Seite geschnappt.

Am nächsten Tag kamen noch einige Reporter vorbei, dieses mal haben wir die Interviews aber schon fast mit Rutine gegeben 😉

Einige Tage später durften wir dann noch in Santa Teresa für das britische Fernsehen das englische Essen testen….. mit mäßigem Erfolg 😉

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